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Körpertraining für ein kraftvolles Reitpferd

Beim Körpertraining liegt der Fokus auf dem Körper. Es geht demnach nicht darum, dem Pferd im Interieur eine Übung beizubringen, vielmehr soll es über eine besser Körperhaltung in die Lage versetzt werden, eine Lektion ausüben zu können. Die Lektion alleine garantiert nicht den Wert für die Gesunderhaltung. So kann eine Piaffe oder auch lediglich ein Galopp in einer schlechten Körperhaltung der Gesundheit sogar schaden. Das Pferd darf und soll jeder Zeit anzeigen dürfen, wo seine Grenzen liegen. So bekommt das Pferd ein Mitspracherecht im Training. Ein Buckeln wird beispielsweise nicht als Unart gesehen, sondern als Äußerung des Pferdes. Pferde werfen Ihre Hinterhand hoch, wenn sie aufgrund ihrer Vorderhandlastigkeit vorne nicht hoch kommen.

Im obigen Bild sieht man, wie Launebär sich auf kleiner Kreislinie in den Galopp hebt. Seine Körperhaltung und die Kraft in der Hinterhand befähigen ihn, sich vorne anheben zu können. Würde man ein Pferd, dessen Körperhaltung und Kraft dies nicht umsetzen können, auf kleiner Kreislinie in den Galopp aktivieren, würde es entweder hinten hoch kommen (Buckeln) oder sich der Aufgabe entziehen und losreißen. Besonders bewegliche Pferde tun dies meist nicht, denn sie können sich im Körper verdrehen und geraten dadurch in eine Schräglage. Das ist allerdings keineswegs positiv zu sehen. Diese Pferde lassen sich leicht verbiegen, da Ihnen die Stabilität im Körper fehlt. So kommt es zu Fehlhaltungen und damit zu Verspannungen und erhöhtem Verschleiß.  

 

Welche Pferde brauchen ein Körpertraining?

  1.   Ältere Pferde, bei denen durch das Tragen des Reiters die Wirbelsäule abgesackt ist oder die Pferde generell aus der Balance gekommen sind.​

  2. Sportpferde, bei denen der Körper durch Höchstleistung überbeansprucht wurde.​

  3. Instabile Pferde, bei denen das Skelett nur durch das Aktivieren der Tragemuskeln stabil werden kann.​

  4. Pferde mit schiebenden Hinterbeinen, die sich dadurch in eine verstärkte Abwärtshaltung laufen. 

  5. ​Steife Pferde, die ohne gezieltes Dehnungsprogramm nur mit Kraftanstrengung zu reiten wären.

  6. ​Pferde, bei denen aufgrund moderner Zucht der Schwerpunkt zu weit vorne liegt.

  7. ​Junge Pferde, welche man zu einem tragfähigen Reitpferd aufbauen möchte, damit sie bis ins Alter gesund bleiben.  ​​

 

 

Im Körpertraining wird durch gezieltes Training die Verbindung der Hinterhand in den Rücken gestärkt, denn aus dieser Verbindung wächst die Kraft, sich tragen zu können. Im Laufe des Trainings wird die Beckenstellung verändert, sodass das Pferd mehr Last aufnehmen kann und die Wirbelsäule durch die veränderte Beckenstellung von hinten nach vorne anheben kann. Dadurch bekommt das Pferd eine bessere Selbsthaltung, kommt in Balance (sowohl im Interieur als auch Exterieur) und kann einen Reiter gesund tragen. Die bessere Körperhaltung sorgt dafür, dass mehr Muskelkreisläufe im Körper aktiv werden und somit auch der Stoffwechsel angeregt wird. Probleme wie Verdauungsstörungen, Fellwechselstörungen, zu dünne oder zu dicke Pferde, chronischer Husten zu Beginn des Trainings oder Verspannungen können sich durch das Körpertraining ebenfalls verbessern. 

Wenn du dein Pferd in den genannten Punkten wieder findest und es über das Körpertraining trainieren möchtest, melde dich gerne.​

Weitere Infos zum Körpertraining findest du auch unter:

https://aika-equo.de/

http://horses-in-balance.com/

https://www.pferdmenschharmonie.com/

 

Facebookseiten/Gruppen:

https://www.facebook.com/Der-Weg-zum-tragf%C3%A4higen-Reitpferd-108064020993675

https://www.facebook.com/groups/1773487119369473

https://www.facebook.com/groups/828912727166505

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